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Photovoltaikanlage und Wärmepumpe: Solarenergie flexibel nutzen mit Heimspeicher RESU FLEX

Heimspeicher liegen im Trend. Denn sie machen nachhaltig gewonnene Energie dann nutzbar, wenn sie benötigt wird. Das schont die Ressourcen und den Geldbeutel: Wer eine Photovoltaikanlage besitzt und in den Sonnenstunden Energie speichert, kann sie auch in den Abend- oder Morgenspunden noch nutzen. Zum Beispiel für eine Wärmepumpe. Sie ist die perfekte Ergänzung zum nachhaltigen Duo aus Heimspeicher und Photovoltaikanlage.

Die Wärmepumpe verwendet nicht die herkömmlichen Rohstoffe Erdöl und -gas, die teurer und knapper werden. Stattdessen holt sie sich rund 75 Prozent ihrer Energie aus der direkten Umwelt. Nur die restlichen 25 Prozent sind Strom. Speist sich dieser über eine Photovoltaikanlage aus Sonnenenergie, erzeugen Hausbesitzer ihre Wärme noch effizienter und umweltschonender.

Dreamteam: Photovoltaik und Wärmepumpe

Aber: Ohne Heimspeicher kann die Kombination aus Photovoltaikanlage und Wärmepumpe ihr Potenzial nicht voll ausschöpfen. Denn die Sonnenenergie, die über die Photovoltaikanlage der Wärmepumpe zugutekommt, wird über Tag erzeugt. Nicht jedoch am frühen Morgen und am Abend, wenn keine Sonne scheint. Das sind genau jene Tageszeiten, in denen nicht nur die Elektrogeräte im Haushalt, sondern auch die Heizung im Einsatz ist. Zumindest in den kälteren Monaten. Die regenerative Energie steht morgens und abends nicht zur Verfügung. Denn ungenutzte Solaranergie fließt ins Netz zurück. Stattdessen muss auf herkömmliche Energiequellen zurückgegriffen werden. Anders mit einem Heimspeicher: Er speichert überschüssige Energie und stellt sie zu einem späteren Zeitpunkt bereit – zum Beispiel zum Heizen am Abend.

RESU FLEX: Hochvolt-System mit hoher Speicherkapazität

Eine dieser Heimspeicherlösungen ist RESU FLEX von LG Energy Solution. Das Hochvolt-System besteht aus einer Steuereinheit und mindestens zwei Batteriemodellen. Diese können je nach Bedarf auf eine Speicherkapazität von bis zu 17,2 kWh ausgebaut werden. Die Installation ist bequem per App möglich. Über sie haben die Nutzer auch Einsicht in den aktuellen Speicherstatus. Die flexible Erweiterung, eine einfache Handhabung und die hohe Leistung machen RESU FLEX zur perfekten Heimspeicherlösung. Am besten in Kombination mit Photovoltaikanlage und Wärmepumpe.

So funktioniert eine Wärmepumpe

Das Prinzip der Wärmpumpe ist clever: Sie entzieht ihrer Umgebung außerhalb des Gebäudes Wärmeenergie – je nach Modell aus der Luft, der Erde oder dem Grundwasser. Die Temperatur der gewonnenen Energie reicht dann aber noch nicht aus, um ein Haus zu heizen oder Warmwasser zu erzeugen. Deswegen nutzt die Wärmepumpe einen Kreisprozess: Die Wärmequellenanlage enthält Wasser, das mit Frostschutzmittel versetzt ist. Diese Flüssigkeit entnimmt die Wärme aus ihrer natürlichen Umgebung und transportiert sie in den Hauptteil der Wärmepumpe. Dort zirkuliert ein Kältemittel mit niedrigem Siedepunkt. Es nimmt die Wärme auf und verdampft. Ein Verdichter komprimiert das Kältemittel, Druck und Temperatur steigen. Das Kältemittel liegt nun gasförmig vor und gelangt in den Verflüssiger. Hier wird es kondensiert und gibt seine Wärme an den Heizkreislauf ab. Jetzt kann es zum Heizen des Gebäudes verwendet werden. Das Kältemittel wird wieder entspannt und fließt zurück zum Verdampfer, der Kreislauf beginnt erneut.

Wärmepumpenanlage hat hohen Wirkungsgrad

Das Besondere an der Wärmepumpenanlage ist ihr hoher Wirkungsgrad, der über der einer herkömmlichen Heizung liegt. Er gibt an, wie viel Energie pro investierte Energie erzeugt wird. Zudem setzt die Wärmepumpe bei der Wärmeaufnahme kein CO2 frei. Die gewonnene Wärme entspricht rund 75 Prozent der Energie, die die Wärmepumpe zum Heizen eines Gebäudes benötigt. Lediglich die fehlenden 25 Prozent stammen aus Strom. An dieser Stelle kommt die Photovoltaikanlage ins Spiel. Denn die von ihr erzeugte Solarenergie kann zum letzten Viertel der benötigten Energie beitragen. Die Kombination aus Photovoltaikanlage und Wärmepumpe ist eine sehr energieeffiziente Lösung, die aufgrund der Energie- und Umweltsituation immer attraktiver wird. Zumal staatliche Fördermöglichkeiten bestehen.

Förderung von Photovoltaikanlage und Wärmepumpe

Aktuell fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Wärmepumpenanlagen mit 35 Prozent bei den förderfähigen Kosten. Diese müssen „die entsprechenden technischen Mindestanforderungen erfüllen.“ [1] Für „effiziente Wärmepumpenanlagen“ in bestehenden Gebäuden gelten weitere Fördermöglichkeiten. Die erst kürzlich beschlossene BEG-Reform sieht neue Förderkonditionen ab 2023 vor. Unter anderem gibt es einen 10 %-Heizungstausch-Bonus und einen 5 %-Wärmepumpen-Bonus für die Nutzung von Wasser-, Erdreich- oder Abwasser-Wärmequellen. Antworten auf die wichtigsten Fragen zur BEG-Reform, die auch Förderungsmöglichkeiten zu anderen Sanierungsmaßnahmen beinhaltet, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hier zusammengestellt. Die Anschaffung von Photovoltaikanlagen und weitere Energieeffizienzmaßnahmen unterstützt die KfW mit günstigen Krediten. Zudem sind mit dem Jahressteuergesetz 2022 weitgehende steuerliche Entlastungen für kleine Photovoltaikanlagen vorgesehen. Änderungen sollen bei der Einkommenssteuer dabei schon für das Besteuerungsjahr 2022 gelten.


[1] https://www.bafa.de/DE/Energie/Heizen_mit_Erneuerbaren_Energien/Foerderprogramm_im_Ueberblick/foerderprogramm_im_ueberblick_node.html

Medienkontakt

Lukas Lambert, Marketing Manager ESS +49 (0) 173 5499 034 / lukaslambert@lgensol.com

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Autor

Lukas Lambert

Lukas Lambert

ist Marketing Manager bei LG Energy Solution und betreut die europaweiten Marketingaktivitäten der RESU-Produktline im Heimspeicher-Segment sowie das Premium Installer Program.
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